| die Vision |

Wir haben momentan das einzigartige Privileg, den Umbruch in ein neues Zeitalter zu erleben:
Den Wechsel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft. Infolge der Produk-
tivitätssteigerungen in Landwirtschaft und Industrie werden in absehbarer Zukunft nur noch rund 15% der Erwerbstätigen für die Produktion der grundlegend notwendigen Güter gebraucht werden.

Ein grosser Teil der an-
deren Werktätigen ist mit der Verarbeitung und Ver-
waltung von Informationen beschäftigt.  Information ist aber nur ein Roh-
stoff
, aus dem Wissen ge-
neriert werden muss. Es handelt sich dabei um eine Veredelung der zur Ver-
fügung stehenden Informationen.


Die zunehmende Diver-
sifizierung und Spezia-
lisierung der  Arbeitskräfte wird grosse Unternehmen zwingen, sich in Clusters zu organisieren, in kleine Mo-
leküle, die effizient zusam-
menarbeiten. Kleine Kern-
teams mit autonomen Unternehmern, ein virtu-
elles Unternehmen.
Für die Organisation der Unternehmen bedeutet dies, dass die Hierarchien flacher werden. Das mit-
tlere Management verliert durch die technischen Möglichkeiten der Kommunikation seine traditionelle Aufgabe der Überwachung und des Berichts an die Unternehmensleitung. Die sich selbst organisie-
renden Einheiten brauchen sie nicht mehr. Ein Teil des mittleren Managements wird dadurch überflüssig. Sie können ihre Kompetenzen wieder vermehrt den operativen Aufgaben oder der Weiterentwicklung des Systems widmen.

Die Führung eines Unternehmens ist angesichts der schwindenden mittleren Hierarchiestufen aber umso mehr auf verlässliche Informationen über den Geschäftsverlauf angewiesen. Es genügt aber nicht, nur die rückwärtsgerichteten Finanzkennzahlen zu berücksichtigen, sondern auch qualitative Faktoren wie die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Diese können aus den in immer grösseren Mengen vorhandenen Geschäftsdaten (Routinedaten) gewonnen werden.